Icon E-Book – Bedienungsanleitungen auf neuen Medien

Selbst mit Office-Programmen lassen sich heute Publikationen verfassen, die – unter Berücksichtigung gestalterischer Grundsätze – leicht verständliche Informationen vermitteln (z.B. in Bedienungsanleitungen).

Durch Laser-Colour-Drucker lassen sich heute diese Publikationen in beeindruckender Qualität auch bei geringen Stückzahlen relativ kostengünstig herstellen.

Aber:

  1. Technische Produkte werden immer komplexer und anspruchsvoller.
  2. Sie erfordern deshalb bessere Mittel zur Einweisung in die sichere und effektive Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung.
  3. Dabei sollten nicht ausschließlich die gesetzlichen Normativen über den Inhalt von Bedienungsanleitungen (z. B. Maschinenrichtlinie) berücksichtigt werden, sondern auch arbeitswissenschaftliche und lernpsychologische Prinzipien.
  4. Ständig weiterentwickelte Hardware stellt in absehbarer Zukunft Medien zur Verfügung, die in ausgewählten Bereichen das bedruckte Papier verdrängen, ggf. sogar ablösen.
  5. Eine prinzipielle Möglichkeit zur Vor-Ort-Präsentation von Bedienungsanleitungen stellen schon heute Laptops, Notebooks, Tablett-PCs, ... dar. Diese sind aber selten für den rauen Alltag einer Werkstatt konzipiert, unter beengten räumlichen Bedingungen nicht so flexibel einsetzbar, wie bedrucktes Papier.

Deshalb propagiert das Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Dr.-Ing. André Cajar „Elektronisches Papier“ als künftiges Medium Technischer Dokumentationen.

„Elektronisches Papier“ wird ein leicht zu handhabendes flexibles Medium sein, dass zusätzlich zu den Möglichkeiten bedruckten Papiers auch bieten kann:

  • Schnelles Spingen / Zurückspringen zu Querverweisen (relevante Passagen in der Anleitung, Abbildungen)
  • Suchfunktion für Begriffe
  • bewegte Bilder (Animationen, Filmsequenzen) zur Erläuterung von Funktionsweisen, Handlungsabläufen, ...
  • unterstützen kann mit Ton (akustische Unterweisung bei Handlungsfolgen, Vorstellung von Klängen, die auf bestimmte Betriebs­zustände, Schadensbilder hindeuten, ...).

Den Kosten für das neue Medium sind entgegenzusetzen:

  • Die Druckkosten bei traditionellem Papier-Farbdruck, betragen – je nach Seitenzahl – auch um die 100 €,
  • der Preis des Mediums ist unabhängig vom Seitenumfang der Dokumentation (ausreichende Speicherausstattung der Grundversion vorausgesetzt).

E-Book mit Titel

Schon auf der Messe INTEC 2009 sorgte auf dem Gemeinschaftsstand von IDIMA, zu deren Gründungsmitglied das Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Dr.-Ing. André Cajar zählt, ein Seitenwender für Aufmerksamkeit:

Video zum Seitenwender

Seitenwender
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Erhöhter Nutzeffekt:

  • durch bewegte Bilder kann eine schnelleres, tieferes, sicheres Verständnis erzielt werden,
  • bei Audio-Unterstützung: Medium ermöglicht gesprochene Anweisungen für unterstützte Handlungen ohne Blickkontakt,
  • Klangbilder können auf bestimmte Betriebszustände oder Schadensbilder hindeuten (Schadensfrüherkennung, Schadenslokalisation),
  • Ein Medium kann für mehrere (unterschiedliche) Geräte oder Maschinen genutzt werden.

Der im Vergleich zu heutigen tragbaren PC´s geringere Speicherplatz kann für den zu untersuchenden Einsatzzweck ein Vorteil hinsichtlich Datensicherheit sein (Schutz vor unberechtigtem Zugriff auf große Datenmengen zu vielen Projekten, die z.B. ein Servicetechniker im Werkstatteinsatz auf seinem PC hat).

Das Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Dr.-Ing. André Cajar erarbeitet derzeit Mittel und Methoden

  • zur Applizierung der bisher für Papier optimierten Darstellung auf den neuen Medien in kompatiblem Datenformat,
  • zur besseren Verlinkung innerhalb der Inhalte (Querverweise) zur Verringerung von Redundanzen / schnelleren Aufrufen von Passagen,
  • zur nachträglichen Ergänzung von Inhalten vor Ort (Notizfunktion).

Es erfolgen:

  • die Erarbeitung von Visualisierungstechniken, die speziell an dieses Medium und den Einsatzzweck angepasst sind (Art und Weise der Informationsdarstellung; schrittweise Animation oder Filmsequenz, Filmsequenz computergeneriert oder real oder Kombination).
  • ein Test und eine Auswahl verschiedener Softwarewerkzeuge zur Erstellung bewegter Bilder in kompatiblem Datenformat (auch 3D-XML, 3D-PDF) ,
  • Analyse arbeitswissenschaftlicher und lernpsychologischer Aspekte, die sich beim Einsatz des neuen Mediums für den geplanten Zweck ergeben (Vorteile / Nachteile, Voraussetzungen):
    • Gestaltungsrichtlinien für Schriftsatz und Layout,
    • Gestaltungsrichtlinien für Abbildungen und Filmsequenzen (Reduzierung auf das Wesentliche / Hervorhebungen mittels Nachbearbeitung).
  • Test der Verwendbarkeit dieser Medien unter Werkstattbedingungen in Kooperation mit interessierten Firmen
  • Untersuchung der Möglichkeiten zur sinnvollen Vorortergänzung durch:
    • Text (handschriftliche Notizen bei berührungssensitivem Display; ggf. anschließende OCR)
    • Fotos, Filmsequenzen und Audio.
  • Untersuchung des sinnvollen Einsatzes von Audiounterstützung für:
    • Motivierende Klänge beim Einschalten, beim Aufrufen / Erreichen bestimmter Passagen,
    • gesprochene Anweisungen,
    • Klangbilder zur (subjektiven) Schadensfrüherkennung, Schadenslokalisation.

Weitere Problemfelder:

  • Klärung von Aspekten zur nachträglichen Aktualisierung von Inhalten (Löschen, Ändern, Ergänzen) durch den Redakteur,
  • Klärung von Aspekten im Umfeld der Aufbewahrungspflicht technischer Unterlagen,
  • Klärung von Aspekten zur Langzeit-Gewährleistung beim hardwarebedingten Ausfall des Mediums vor Ende der jeweiligen Produktlebenszeit.
  • Wenn ein derartiges Medium mehrere (unterschiedliche) Maschinen betrifft, wie ist dann beim Weiterverkauf einer dieser Maschinen bei der nötigen Weitergabe der Technischen Dokumentation zu verfahren? Wie kann hierbei nachträglich hinzugefügtes Anwender-Know-How gelöscht werden?
  • Welche sonstigen rechtlichen Fragen sind zu berücksichtigen?
  • Wie ist mit Zuliefererdokumentationen und überformatigen Zeichnungen zu verfahren (inkl. der Klärung von Rechten Dritter?

E-Book mit Einleitung

Wegen des wesentlich geringeren Stromverbrauchs (ständige Verfügbarkeit!) sowie der größeren Robustheit (Werkstatteinsatz!) favorisiert das Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Dr.-Ing. André Cajar als Hardwarebasis E-Book-Reader.

In Kooperation mit der RSP Reschwitzer Saugbagger Produktions GmbH werden aktuell verschiedene Varianten getestet.

Mit der Verfügbarkeit größerer Displays (10,1“ entsprechend DIN A5 oder gar 14,3“ entsprechend DIN A4) prophezeit das Ingenieurbüro für Technische Dokumentation Dr.-Ing. André Cajar eine größere Verbreitung von Bedienungsanleitungen auf E-Book-Readern.

E-Book mit Suche

Mit diesen vorbereitenden Arbeiten möchten wir für die künftigen Wünsche unserer Kunden gerüstet sein.

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